1.000 Mbit/s am Anschluss – aber nur 40 Mbit/s am Smartphone?
Viele Gewerbetreibende freuen sich über den Glasfaser-Ausbau (FTTH) durch Anbieter wie Deutsche Telekom, Vodafone oder htp in der Region Hannover. Doch nach der Schaltung folgt oft die Ernüchterung: Trotz gebuchtem 1.000-Mbit/s-Tarif fühlt sich das WLAN lahm an und bricht bei Meetings ab.
Warum ist das so? Der Glasfaseranschluss liefert die Bandbreite nur bis zur Dose (ONT – Optical Network Terminal). Wenn die interne Netzwerkverkabelung und die Access Points veraltet sind, entsteht ein gewaltiger Flaschenhals.
Die 4 typischen Glasfaser-Flaschenhälse:
- Alte Fast-Ethernet-Kabel (Cat.5): Alte Patchkabel drosseln die Geschwindigkeit physikalisch auf maximal 100 Mbit/s – selbst bei 1.000 Mbit/s Glasfaser!
- Double-NAT durch Routerkaskade: Wenn das Glasfasermodem und ein zweiter Router beide Routing betreiben, entstehen doppelte NAT-Tabellen, die VPN-Verbindungen und Videokonferenzen stören.
- Ungeeignete Access Points: Ältere Wi-Fi 4/5 Access Points schaffen im 2,4-GHz-Band kaum mehr als 50 Mbit/s realen Durchsatz.
- Fehlende VLAN-Konfiguration am WAN-Port: Viele Glasfaseranbieter (z. B. Telekom) erfordern die VLAN-ID 7 am Router-Eingang für eine stabile Einwahl.
Das optimale Gewerbe-Setup für Glasfaser:
- Glasfaser-ONT: Wandelt das Lichtwellenleitersignal in Kupfer-LAN um.
- Business-Router / Gateway (Enterprise-Klasse): Verarbeitet 1–2,5 Gbit/s Durchsatz mit voller Hardware-Beschleunigung und Deep Packet Inspection.
- Gigabit / 2.5G PoE-Switch: Verteilt die Bandbreite verlustfrei an alle Räume und Stockwerke.
- Wi-Fi 6 / Wi-Fi 7 Access Points: Übertragen reale 600–900 Mbit/s kabellos auf moderne Endgeräte.
Holen Sie das Maximum aus Ihrem Glasfaseranschluss heraus. Wir übernehmen die professionelle Ersteinrichtung vor Ort. Termin vereinbaren.
